Wir nehmen Abschied von Thomas Drothler. Mehr als drei Jahrzehnte lang war er Mitglied unseres Presbyteriums, erst des Schmachtendorfer Gemeindeteils, ab 2007 dann des Presbyteriums der fusionierten Gemeinde Königshardt-Schmachtendorf. Dazu gehörte er viele Jahre auch der Kreissynode an.
Er hat gerne Verantwortung übernommen und war darin äußerst gewissenhaft. Seine besondere Sorge galt den Friedhöfen unserer Gemeinde, um die er sich mit viel Liebe und großem Fachwissen gekümmert hat. Die Einführung von Urnenstelen geht auf seine Initiative zurück.Aber auch sonst haben seine Herzlichkeit, sein Mut zu Neuerungen und seine oft kräftige Stimme, mit der er sich eingesetzt hat für die Belange unserer Kirchengemeinde, bleibende Spuren hinterlassen.
Thomas Drothler war ein Gemeindemensch. Dabei waren ihm nicht nur das Leben in Kirche und im Gemeindezentrum wichtig. Er hat auch unzählige Menschen zu Hause, im Krankenhaus oder im Alten- und Pflegeheim besucht.
Und er war ein Original. Häufig mit einem losen Spruch auf den Lippen, aber immer seinem Gegenüber zugewandt, hat er die Sprache der Menschen hier vor Ort gesprochen. Er war beliebt – innerhalb und außerhalb unserer Gemeinde. Und er konnte Menschen zusammenbringen, Verständnis füreinander wecken, Gegensätze überwinden.
Als 2015 viele Menschen in unserer Schmachtendorfer Kirche als Flüchtlinge ein Zuhause fanden, hat er sich gekümmert – so intensiv, dass daraus viele Kontakte entstanden, die schon bald sowohl im Helferkreis als auch mit einzelnen Familien eine enge freundschaftliche Qualität bekamen und ihm den Ehrentitel „Opa“ zutrugen.
Aber auch die Arbeit mit den älteren Gemeindemitgliedern hat ihm immer viel Freude bereitet. Jahr für Jahr fuhr er mit einer Gruppe von Senioren zur Freizeit in verschiedene Kurorte – und jedes Mal sorgte er dafür, dass diese Freizeiten ein unvergessliches Erlebnis wurden. Und auch im Gemeindealltag hat er sich sehr für die älteren Gemeindemitglieder engagiert, im über viele Jahre bestehenden Seniorenclub, im Freitagscafé und bei vielen Besuchen zuhause. Er wird fehlen, auch in unseren Gottesdiensten, bei Festen und Veranstaltungen und beim Kaffee zwischendurch.
In Schmachtendorf war sein Gesicht sicher auch bedingt durch die fast 30 Jahre seines Dienstes als Briefträger vielen vertraut. Er kannte viele Familien schon in zweiter oder dritter Generation. Und auch sein Engagement als Schiedsrichter im Amateurfußball hat zu seinem großen Ansehen beigetragen: Er galt als gerecht in seinen Entscheidungen.
Mit seinem Tod ist unsere Gemeinde ärmer geworden. Mit seinem Tod ist auch der ganze Stadtteil ärmer geworden.
Thomas konnte loslassen. Seine Beschäftigung mit dem Friedhof, seine vielen Besuche in Krankenhäusern und Altenheimen haben bei ihm zu jener Klugheit geführt, von der der 90. Psalm spricht: „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ Er wusste um seine Sterblichkeit und konnte umso mehr sein Leben erfüllt und mit Genuss leben.
Mit seiner Familie und seinen Freundinnen und Freunden trauern wir um ihn. Gleichzeitig glauben wir, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Übergang zu einem neuen umfassenden Leben bei Gott. Und auch diese Hoffnung hat Thomas mit uns geteilt. So wissen wir ihn in Gottes gütigen Händen geborgen und verabschieden ihn, getragen von Zuversicht, dennoch traurig, vor allem aber mit großem Dank.
Das Presbyterium der Ev. Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf und der Superintendent für den Ev. Kirchenkreis Oberhausen
Das Niehusmann Gitarren Duo lässt Musik aus Renaissance und Barock lebendig werden – mal tänzerisch, mal meditativ und immer fein nuanciert.
Ein Konzert für alle, die sich eine Stunde musikalischer Ruhe und Schönheit gönnen möchten.



Seit dem 09. Oktober 2025 prüfen Banken bei Überweisungen, ob Empfänger und IBAN zusammenpassen. Obwohl es nur noch eine Kontoverbindung für den Kirchenkreis Oberhausen gibt, kommt Ihre Spende in Ihrer Kirchengemeinde Königshardt – Schmachtendorf an, wenn Sie den neben der genauen Bezeichnung des Kontoinhabers nachstehenden Verwendungszweck angeben:
Kontoinhaber: Kirchenkreis Oberhausen
IBAN: DE79 3506 0190 1010 2720 13
BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck: „Kö-Schma + Spende“
Selbstverständlich sind auch weiterhin Barspenden möglich: Diese können direkt im Gemeindebüro zu den üblichen Öffnungszeiten erfolgen.
Vielen Dank!
Begegnungen am 4. Advent in Königshardt. Ein Kurzbericht, der von Jutta Maaß initiiert wurde.

Das Foto zeigt Iris Luchs, Jutta Maaß und ihre Tochter Silke
Bei der vorweihnachtlichen Begegnung der Königshardter Interessengemeinschaft (KIG) am 4. Advent war auch unsere Kirchengemeinde vertreten. Angeboten wurden Schnittchen, Weihnachtsgebäck, Kakao und Kinderpunsch. Unterstützt wurde die Aktion von mehreren Helferinnen und Helfern aus der Gemeinde, u.a. von Siegrid Eichner und Tim Neuhaus, der mit seinem Vater den Pavillon aufbaute.
Rund um den Spieringplatz beteiligten sich zahlreiche Vereine, katholische Gemeinden und gemeinnützige Einrichtungen. Bei gutem Wetter nutzten viele Königshardterinnen und Königshardter das Angebot. Das Rahmenprogramm gestalteten Tim Neuhaus und der Posaunenchor, für Kinder gab es Luftballonfiguren. Die gesammelten Spenden werden von der KIG gleichmäßig an die Königshardter Kindergärten verteilt.
Die vorweihnachtliche Begegnung hat in Königshardt seit vielen Jahren Tradition.




Einige Stücke erklangen vierhändig, andere in einer reizvollen Kombination von Orgel und Klavier bzw. „Harmonium“– ein musikalisches Erlebnis voller Vielfalt, Virtuosität und Wärme.
Den Auftakt bildete das Konzert G-Dur des spanischen Komponisten Pedro Josef Blanco, das mit seiner Spielfreude und dem lebendigen Dialog zwischen den Instrumenten begeisterte. Mit der Toccata d-Moll von Dietrich Buxtehude folgte ein eindrucksvolles Beispiel barocker Virtuosität.
Von Johann Sebastian Bach erklangen Sätze aus den Triosonaten, Choräle sowie das ausdrucksstarke Präludium und die Fuge in h-Moll – Musik von großer Tiefe und spiritueller Strahlkraft. Spätromantische Farben brachten die Duos von Siegfried Karg-Elert, bevor Werke von Wilhelm Rudnick und Gaetano Piazza den Abend in heiterem Klang beschlossen, der durch „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart noch um eine Zugabe verlängert wurde.
Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen Konzertabend, der mehrere Jahrhunderte Orgelmusik umfasste – von barocker Strenge bis zu romantischer Klangfülle – und mit herzlichem Applaus endete.
Ein besonderer Dank gilt Ulrike und Susanne, die mit großer Musikalität, spürbarer Freude und persönlicher Ausstrahlung dieses Konzert zu einem besonderen Ereignis für uns Besucher gemacht haben.

Die Renovierung unserer Mohrmann – Orgel wurde in verschiedenen Beiträgen bisher begleitet und auch dieser Beitrag enthält neben der Einladung zur Teilnahme an diesem schönen Konzert wieder eindrucksvolle Bilder.













Die Restaurierung unserer Mohrmannorgel macht Fortschritte und in der Kirche sind wieder erste Töne zu hören. Neben der ganzen Handarbeit der Orgelbauer werden nunmehr auch nach und nach die Orgelpfeifen gestimmt – einzeln und in Abhängigkeit des zugehörigen Registers, denn es geht um die Klangfarbe der jeweiligen Gruppe. Für den stimmlichen Erfolg ist eine jahrelange Erfahrung Voraussetzung, elektronische Messhilfen kommen dabei nicht zum Einsatz. Als sich der Verfasser dieses Artikels mit unserer Kirchenmusikerin Susanne Friedrich – Bode über den Ablauf der Restauration austauschte, wurde schnell klar, wie vielseitig, anspruchsvoll und anstrengend die Arbeiten an der Orgel sind.
Die nachstehenden Auszüge / Bilder hat uns unsere Organistin dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt, damit auch Sie einen Eindruck der hochkomplexen Arbeiten bekommen.
















Seit 1996 leistet die Orgel uns wertvolle Dienste und begleitet uns durch Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen, Konzerte und viele weitere besondere Momente. Jetzt braucht sie Ihre Hilfe, denn Bleifraß, statische Probleme der großen Prospektpfeifen, Abnutzungen verschiedenster Art durch die ständige mechanische Beanspruchung und viele weitere erforderliche Arbeiten, die sich nicht mehr aufschieben lassen, verursachen Kosten zur Beseitigung der Mängel i.H.v. ca. 50.000€. Schließlich ziehen sich die Arbeiten über mehrere Wochen hin.
Wenn Sie uns durch Ihre Spende unterstützen möchten, dann ist dies unter Verwendung unserer Bankverbindung möglich:
Ev. Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf
IBAN: DE79 3506 0190 1010 2720 13
BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck „Orgel“
Für Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro:
Tel.: 0208 69601-0 oder E-Mail: gemeindeamt-ks@ekir.de
Im Namen der gesamten Kirchengemeinde danken wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung, Ihre Kirchenmusik
Am o.g. Termin fand zum zweiten Mal in der AWO- Begegnungsstätte am Julius-Brecht-Anger ein „Markt der Möglichkeiten“ für Seniorinnen und Senioren statt. Unsere Kirchengemeinde hat sich mit schriftlichen und mündlichen Informationen bestens präsentiert. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus den Frauenhilfen Königshardt und Schmachtendorf, dem Kreativkreis, dem Handarbeitskreis mit einer Ausstellung und Kaufmöglichkeit, dem Frauen-Gesprächskreis, dem Männerstammtisch, dem Forum für Gesellschaft und Evangelium und der offenen Kaffeestube standen Rede und Antwort. Es war eine gelungene Veranstaltung, auch mit anderen Verbänden und Möglichkeiten.

Die Überarbeitung unserer Mohrmannorgel erfordert ein großes Wissen traditioneller Handwerkstechniken.
Gerade im Zuge der Renovierung und Reinigung wird ersichtlich, was für ein hochkomplexes System die Orgel ist und welch ausgeklügelte Technik sich im Innern des Instruments verbirgt. Bis Ende September wird unser Instrument generalüberholt und repariert. Dabei kommt es auf viele Details an.
Die nachstehenden Bilder vermitteln einen guten Eindruck über die laufenden Arbeiten.















Vielleicht ist es uns gelungen durch die Bilder zu vermitteln, wieviel Feingefühl die Reparaturen erfordern. Wussten Sie beispielsweise, das Orgelpfeifen nicht mit bloßen Fingern angefasst werden dürfen? Der dadurch entstehende Fingerabdruck wäre irreparabel „eingeätzt“.
Die Temperatur für die Legierung der vorwiegend aus Zinn und Blei legierten Orgelpfeifen beträgt lediglich ca. 300 Grad Celsius. Die Orgelpfeife besteht daher aus sehr weichem Material und ist sehr empfindlich.
Wenn Sie uns durch Ihre Spende unterstützen möchten, dann ist dies unter Verwendung unserer Bankverbindung möglich:
Ev. Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf
IBAN: DE79 3506 0190 1010 2720 13
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Verwendungszweck „Orgel“
Für Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro:
Tel.: 0208 69601-0 oder E-Mail: gemeindeamt-ks@ekir.de
Im Namen der gesamten Kirchengemeinde danken wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung, Ihre Kirchenmusik
Am 25. August beginnt die mehrwöchige Sanierung unserer Orgel. Die sonntäglichen Gottesdienste finden in dieser Zeit wie geplant statt, ebenso bereits terminierte Trauungen und Taufgottesdienste.
Um den Gesamtzeitraum der Reparatur möglichst kurz zu halten, werden die Arbeiten jedoch an allen Wochentagen einschließlich samstags intensiv vorangetrieben.
Deshalb sollen ab dem 25. August bis Ende September möglichst keine Trauerfeiern oder andere Gottesdienste unter der Woche in der Kirche stattfinden. Wir bitten um Verständnis, wenn wir deshalb verstärkt auf andere Orte wie zum Beispiel unsere Friedhofskapellen ausweichen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr über die bereits eingegangen Spenden für die Orgel in Höhe von 4.902 €. Weitere Spenden sind uns ebenfalls herzlich willkommen.
Unsere Bankverbindung lautet:
Ev. Kirchengemeinde Königshardt-Schmachtendorf
IBAN: DE79 3506 0190 1010 2720 13
BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck „Orgel“
Für Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro:
Tel.: 0208 69601-0 oder E-Mail: gemeindeamt-ks@ekir.de
Im Namen der gesamten Kirchengemeinde danken wir Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung, Ihre Kirchenmusik




Mitreißend, berührend und voller Energie: Die Kinderkantorei brachte das biblische
Musical „Israel in Ägypten“ am letzten Sonntag im Juni auf die Bühne und rührte das
Publikum mit einer beeindruckenden Darbietung.
Was die jungen Sängerinnen und Sänger da leisteten, war weit mehr als ein
gewöhnlicher Kinderchorauftritt. Mit großer Ausdruckskraft, sicherem Gesang und
spürbarer Begeisterung erzählten sie die Geschichte des Volkes Israel, das aus der
ägyptischen Sklaverei befreit wird – eine Geschichte von Mut, Vertrauen und
Hoffnung.
Schon bei den ersten Tönen war klar: Hier steckt Herzblut drin. Unter der
einfühlsamen und präsenten Leitung von Susanne Friedrich – Bode, wuchs der Chor
über sich hinaus. Die Kinder sangen nicht nur – sie lebten ihre Rollen. Ob Moses, der
mutige Anführer, der Pharao voller Zweifel oder das verzweifelte Volk – jede Figur
war mit Leben gefüllt, jede Szene stimmig, ja mitreißend gestaltet. So wurden die 10
Plagen sehr ausdrucksstark zur Geltung gebracht. Frösche hüpften über die Bühne,
Heuschrecken knabberten am frischen Grün und Hagel prasselte hernieder. Die
unter Einbeziehung des ganzen Kirchenraumes gestaltete Darstellung der Viehpest
bzw. des Todes Erstgeborener schlug die jungen Zuschauer so in den Bann, dass
es manche nicht mehr auf ihren Sitzen hielt.
Auch die musikalische Begleitung und das Bühnenbild trugen zur besonderen
Atmosphäre bei. Mit einfachen Mitteln, aber viel Liebe zum Detail, wurde ein
eindrucksvolles Gesamtbild geschaffen, das Jung und Alt gleichermaßen in seinen
Bann zog.
Besonders schön war zu sehen, wie die Kinder nicht nur musikalisch, sondern auch
als Gemeinschaft zusammengewachsen sind. Ihre Freude an der Musik, ihre
gegenseitige Unterstützung und das stolze Strahlen am Ende der Vorstellung waren
vielleicht das Schönste an diesem Nachmittag.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben – der
engagierten Chorleiterin, den Musikern, den Eltern sowie den zahlreichen helfenden
Händen im Hintergrund. Und vor allem: den Kindern, die mit so viel Herz und
Hingabe gesungen und gespielt haben.
Mit ihrer Aufführung von „Israel in Ägypten“ haben sie nicht nur die Zuschauer
begeistert – sie haben gezeigt, wie viel Kraft in Kinderstimmen steckt.

Silke Hartmann und Katja Spelleken
Gemeindebüro
Forststraße 71, 46147 Oberhausen
Tel.: 0208 69601-0
Fax: 0208 69601-222
gemeindeamt-ks@ekir.de
Tel. Sprechzeiten & Öffnungszeiten:
Dienstag und Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag 14:00 – 17:30 Uhr
Silke Hartmann und Katja Spelleken
Gemeindebüro
Forststraße 71, 46147 Oberhausen
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Donnerstag 14:00 – 17:30 Uhr
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