Reise zur Partnergemeinde nach Demnitz

Reise zur Partnergemeinde in Demnitz 2015

© Günter Busch

Mit viel Vorfreude starteten wir am Morgen der „Christi Himmelfahrt“ gen Osten. Für 14 Gemeindemitglieder hieß das Ziel Demnitz, unsere Partnergemeinde in Brandenburg, ca. 70 km hinter Berlin.

Diese Partnerschaft wurde vor fast 60 Jahren gegründet als der „Kalte Krieg“ eisig war und besteht noch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung.
Warum? Es ist doch nicht mehr nötig.

Offensichtlich sind zwischen interessanten Menschen Freundschaften entstanden, die den Zerfall von Imperien überdauern können. Diese Freundschaften  werden auch an die Kinder und Enkel weitergegeben.

Wir wurden also mit großem „Hallo“ voller Freude zur Kaffeezeit im Demnitzer Pfarrhaus begrüßt. Auch die neue, junge Pfarrerin Rahel Rietzl mit ihrer kleinen Tochter war anwesend und hielt anschließend einen ihrer ersten Gottesdienste ab in der benachbarten Kirche.

Am nächsten Morgen sind wir gemeinsam aufgebrochen zur üblichen Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung, die etwas weiter gefasst war: Wir hatten einen Logenplatz in der Frauenkirche im 200km entfernten Dresden. Nach einem Orgel­konzert haben wir uns bei allerschönstem Wetter die barocke Innenstadt angesehen und dann im Doppelstockbus die schönen Außenbezirke von Dresden.

Den Samstag haben wir mit unseren Gastgeberfamilien verbracht. Die Gesprächsthemen sind uns nicht ausgegangen. Am Abend haben wir nach dem vorgezogenen Abschiedsgottesdienst bis spät in die Nacht gegessen, getrunken und gefeiert.

Die sonntägliche Rückfahrt war zwar vom üblichen Stau bei Hannover begleitet, ist ansonsten aber bei guter Stimmung mit vielen Rückblicken verlaufen.

Hiermit möchten wir uns ganz herzlich bedanken für die Gastfreundschaft und die darin steckende Arbeit stellvertretend für alle anderen guten Geister bei Tina Ryll aus Berkenbrück.

Wer Interesse hat an der Gemeindepartnerschaft mit Demnitz, möge sich melden und im Jahr 2016 „Christi Himmelfahrt“ vormerken, dann werden die Demnitzer uns besuchen kommen.
Thomas Bujack

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