Ab sofort gilt in unserem Gemeindehaus ein neues Hygienekonzept

SCHUTZKONZEPT

FÜR DEN BETRIEB IM GEMEINDEZENTRUM

Stand: 01.09.2020

PRÄMISSE

Das Presbyterium ist sich in Zeiten der Gefährdung durch Covid19 mehr denn je seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens bewusst. Ziel der folgenden Maßnahmen ist es darum, im Zuge der Corona-Pandemie Infektionsrisiken zu minimieren, um einer weiteren Ausbreitung der durch das Virus Sars-CoV-2 verursachten Covid-19-Erkrankung entgegenzuwirken.

INFORMATION

Dieses Schutzkonzept wird auf den in unserer Gemeinde üblichen Kommunikationswegen bekannt gegeben, das sind Homepage, Newsletter, Aushang, und es kann auf Nachfrage per Post durch das Gemeindeamt zugeschickt werden. Außerdem werden die BesucherInnen bei der Ankunft am Gemeindehaus mündlich und schriftlich über die neuen Regelungen informiert.

Aushänge mit den wichtigsten Regeln sind außerdem in ausreichender Anzahl in der Einrichtung zu finden. In allen Toilettenräumen und an allen anderen Möglichkeiten zur Reinigung der Hände hängt eine Anleitung zum korrekten Reinigen der Hände.

STANDORT

Das Schutzkonzept bezieht sich auf folgenden Standort:

Evangelisches Gemeindezentrum an der Forststr., Hausnummer: 71

Das Schutzkonzept regelt die Bedingungen für Sitzungen und Dienstbesprechungen im Gemeindehaus, und es beschreibt damit gleichzeitig die notwendigen Schutzmaßnahmen für Versammlungen einzelner Gruppen, die im Gemeindezentrum unter der Woche stattfinden (wobei die Arbeit unserer Chöre inklusive der Posaunenarbeit davon ausdrücklich ausgenommen sind, weil sie eines besonderen und zusätzlichen Schutzes bedürfen, der gesondert im Hygienekonzept für die Kirche am Buchenweg dargestellt wird).

  1. Teilnehmenden-Obergrenze
  • Folgende Räumlichkeiten stehen mit festgelegten Sitzplätzen zur Verfügung:
    • Großer Saal, zusammen: max. 20 Plätze an Tischen für eine Sitzung und 26 Plätze für Veranstaltungen an Tischen
    • Kleiner Saal, 10 Personen
    • Bühne: 5 Personen
    • Eckraum: 6 Personen
    • Nähraum: 8 Personen
    • Altencafé: 10 Personen
    • Partykeller: 35 Personen
    • Besprechungsraum: zusätzliches Lager für Stühle und Tische
  • Der Sitzabstand ist auf 2 Meter eingemessen worden.
  • Alle Räume sind unter den vorgegebenen Abstandsregelungen mit Tischen und Stühlen gestellt. Die Abstände sind markiert, Tische und Stühle dürfen nicht verschoben werden.
  • Tisch- und Stuhlpläne müssen für jeden Raum ausgehangen werden.

Gesonderte Raumnutzungspläne für Rauen und andere Vermietungen im Zusammenhang von Familienfesten aus herausragendem Anlass sind möglich im Rahmen der Coronaschutzverordnung (CSV) des Landes NRW. Allerdings ist dabei aufgrund der Raumgrößen eine Begrenzungen der Personenzahl auf max. 70 Personen notwendig, es sei denn das Land NRW gibt durch die CSV eine andere geringere Anzahl vor. Die Hygienevorschriften im Haus sind bei allen Veranstaltungen einzuhalten.

  1. Eingangs- und Ausgangsregelungen

Das Betreten und Verlassen des Gemeindezentrums geschieht durch den Haupteingang geordnet organisiert:

  • Der Haupteingang wird durch eine Trennwand geteilt, so dass der er als Eingang und Ausgang parallel genutzt werden kann.
  • Zwei Meter Abstandslinien werden im Innen- und im Außenbereich markiert, um Menschenansammlungen zu verhindern.
  • Wenn Raumwechsel vollzogen werden müssen, ist besonders auf die Abstandsregeln zu achten, um Begegnungen im engen Flur zu vermeiden.
  • Im gesamten Gemeindezentrum, die Gruppenräume ausgenommen, ist es deshalb verpflichtend, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.
  1. Teilnahmebedingungen
  • Für jede Veranstaltung wird eine Anwesenheitsliste ausgefüllt, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können. Diese Liste enthält die Kontaktdaten und wird vier Wochen lang in einem geschlossenen Umschlag verwahrt. Der verschlossene Briefumschlag wird den zuständigen Ordnungsbehörden auf Anforderung ausgehändigt. Erfolgt eine solche behördliche Anforderung nicht innerhalb von vier Wochen nach der fraglichen Veranstaltung, wird der verschlossene Umschlag vernichtet.
  • Es besteht die Notwenigkeit einer Voranmeldung für Veranstaltungen, mindestens durch die Gruppenleitenden, ggf. auch für BesucherInnen einzelner Veranstaltungen. Die Teilnehmenden-Obergrenze darf nicht überschritten werden.
  • Erkrankten und besonders gefährdeten BesucherInnen wird die Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen nicht empfohlen. Sie werden gebeten, auf Online-Angebote oder Videositzungen auszuweichen.
  • Seitens der Kirchengemeinde werden auf Anfrage hin in solchen Fällen anlassbezogen Online-Angebote gemacht.
  1. Hygieneregeln im Vollzug von Gemeindeveranstaltungen
  • Vor und im Gemeindezentrum gelten die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere die Husten-Nies-Etikette.
  • Im Eingangsbereich werden die Hände desinfiziert, Desinfektionsmittel steht dafür bereit.
  • Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben vor und im Gemeindezentrum untersagt. Ein Mindestabstand zum Nächsten von 1,5 bis 2 Metern ist im Sitzen, Stehen und Gehen einzuhalten.
  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes während der gesamten Aufenthaltsdauer im Gemeindezentrum wird empfohlen. Einmalmasken können ggf. dafür zur Verfügung gestellt werden. Außerhalb der Gruppenräume ist aufgrund der Enge der Gänge das Tragen eines Mund-Nasenschutzes verpflichtend.
  • Für die Konfirmandenarbeit wird das Tragen des Mund-Nasenschutzes auch im Gruppenraum vorgeschrieben, solange in den Schulen Maskenpflicht gilt. Der Mund-Nasenschutz darf nur im Falle von sicher zu gewährleistendem Abstand zueinander abgelegt werden (z.B. bei Frontalunterricht).
  • Gemeinsames Singen bei Andachten o.ä. unterbleibt, ebenso Chorgesang und das Spielen von Blasinstrumenten.
  • Die kirchenmusikalischen Gruppen dürfen ausschließlich in der Kirche proben, unter den im Hygienekonzept für die Kirche beschriebenen besonderen Bedingungen.
  • Ermöglicht werden kann die Probe außerdem ggf. draußen auf dem Vorplatz des Gemeindehauses, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Dazu ist ebenfalls ein gesondertes Hygienekonzept vorzulegen, das auch den Schutz anderer Besucher des Zentrums mitbedenkt.
  • Die Pfarrer, KüsterIn, Hausmeister und PresbyterInnen übernehmen ordnende Funktionen und üben bei Verstößen gegen diese Verordnung ggf. das Hausrecht aus.
  • Die zeitliche Dauer der Veranstaltungen ist auf max. 60, längstens aber 120 Minuten zu begrenzen. Nach 60 Minuten ist eine Pause zu machen und es muss gründlich gelüftet werden.
  • Vor und nach der Veranstaltung, ggf. auch während der Veranstaltung sind die Räume zu lüften.
  • Nach jeder Veranstaltung sind die Tische mit geeignetem Desinfektionsmittel zu reinigen.
  • Auf dem Gemeindehausvorplatz werden in Einzelfällen „Gottesdienste im Freien“ ermöglicht mit einer max. TeilnehmerInnenzahl von 70 Personen. Die Hygienevorschriften für die Gottesdienste (Anwesenheitsliste, Händedesinfektion, Abstände etc.) sind dabei einzuhalten.
  1. WC Anlagen
  • Zweimal am Tag werden die WC-Anlagen sowie die Wachbecken durch geschultes Personal gereinigt und desinfiziert. Ein Reinigungsplan ist auszuhängen.
  • Händedesinfektionsmittel ist auch an den Waschbecken bereitgestellt.
  • Zum Abtrocknen der Hände werden Einmaltücher verwendet.
  1. Küchennutzung, Theke, Getränke
  • Die Theke wird durch eine Plexiglaswand geschützt, so dass dahinter das Zubereiten von Heißgetränken durch KüsterIn oder Hausmeister unter besonderer Berücksichtigung hygienischer Schutzmaßnahmen möglich ist (Händedesinfektion vor der Zubereitung, Tragen von Mund-Nasenschutz).
  • Die Ausgabe erfolgt kontaktlos, d.h. die Getränke werden auf einem Wagen bereitgestellt, im Idealfall schon vor Beginn der Veranstaltung. Müssen Getränke nachgeliefert werden, wird der Getränkewagen unter Wahrung der Abstandsregeln in den Raum gebracht.
  • Von dem Getränkewagen wiederum können sich die Gäste dann einzeln unter Wahrung der Abstandsregeln ihr Getränk nehmen.
  • Ebenso wird jeder Gast gebeten, seinen gebrauchten Becher / Teller auf der unteren Etage des Wagens zurückzugeben. Darauf achten, dabei nicht die benutzen Tassen anderer zu berühren! (Hinweisschild)
  • KüsterIn bzw. Hausmeister oder Reinigungskräfte bringen den Getränkewagen dann in die Küche und sorgen unter Einhaltung der Schutzvorschriften (Tragen von Einmal-Handschuhen, Mund-Nasenschutz, ggf. Schutzkleidung) für die Reinigung des Geschirrs, empfohlen: Spülmaschinennutzung!
  • Das Betreten der Küche für andere als die in diesem Konzept ausdrücklich dafür autorisierten Personen ist untersagt. Autorisiert sind: KüsterIn, Hausmeister, Reinigungskräfte, ggf. später einzelne speziell eingewiesene Personen (Liste führen).
  • Für die Zubereitung von Essen gelten dieselben strengen Hygienevorschriften und Verfahrensweisen wie oben beschrieben.

Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 1. September 2020.

Das Presbyterium

 

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