Ab sofort gilt in unserer Kirche ein neues Hygienekonzept

SCHUTZKONZEPT FÜR PRÄSENZGOTTESDIENSTE UND ANDERE VERANSTALTUNGEN
IN DER KIRCHE

Stand: 1. September 2020

PRÄMISSE

Das Presbyterium ist sich in Zeiten der Gefährdung durch Covid19 mehr denn je seiner besonderen Verantwortung für den Schutz des Lebens bewusst. Ziel der folgenden Maßnahmen ist es darum, im Zuge der Corona-Pandemie Infektionsrisiken zu minimieren, um einer weiteren Ausbreitung der durch das Virus Sars-CoV-2 verursachten Covid-19-Erkrankung entgegenzuwirken.

INFORMATION

Dieses Schutzkonzept wird auf den in unserer Gemeinde üblichen Kommunikationswegen bekannt gegeben, das sind Homepage, Newsletter, Aushang, und es kann auf Nachfrage per Post durch das Gemeindeamt zugeschickt werden. Außerdem werden die BesucherInnen bei der Begrüßung an der Kirchentür vor dem Betreten des Raumes mündlich und schriftlich über die neuen Regelungen informiert.

Aushänge mit den wichtigsten Regeln sind außerdem in ausreichender Anzahl in der Einrichtung zu finden. In allen Toilettenräumen und an allen anderen Möglichkeiten zur Reinigung der Hände hängt eine Anleitung zum korrekten Reinigen der Hände.

STANDORT

Es bezieht sich auf folgenden Standort:
Evangelische Kirche am Buchenweg, Hausnummer: 275

Das Schutzkonzept regelt die Bedingungen für die Gottesdienste sonntags um 10.30 Uhr sowie für alle Kasualgottesdienste in dieser Kirche, und es beschreibt außerdem die notwendigen Schutzmaßnahmen für Versammlungen einzelner Gruppen, insbesondere aus dem Bereich der Kirchenmusik, die in der Kirche unter der Woche stattfinden.

  1. Teilnehmenden-Obergrenze
  • Der Gottesdienstraum ist auf 39 Einzelsitzplätze oder 57 Einzel- und Doppelsitzplätze reduziert worden. Die Bänke wurden dafür weitgehend entfernt und durch Stühle ersetzt, um die Plätze eindeutig vorzugeben. Drei Sitzbänke sind verblieben, die unter den vorgegebenen Abstandsregeln für Familien und Paare markiert worden sind. Die Doppelsitze sind für Personen vorgesehen, die in einem Haushalt leben.
  • Der Sitzabstand ist auf 2 Meter eingemessen worden.
  • Die Empore ist gesperrt, außer für die Kirchenmusikerin. Weil die Orgel rückgewandt ist, besteht keine Gefahr, dass die Musikerin über die Brüstung atmen/husten kann.
  1. Eingangs- und Ausgangsregelungen

Das Betreten und Verlassen der Kirche ist als „Einbahnstraßenbetrieb“ geordnet organisiert:

  • Der zweite Ausgang (Notausgang auf der Nordseite) wird als Eingang definiert und markiert.
  • Der derzeitige Haupteingang wird als Ausgang definiert und markiert.
  • Zwei Meter Abstandslinien werden in beiden Türbereichen außen markiert, um Ansammlungen zu verhindern
  • In der Kirche werden die Teilnehmenden durch das vorgegebene Bestuhlungskonzept zu ihrem Sitzplatz geleitet.
  1. Teilnahmebedingungen
  • Für jeden Gottesdienst und jede Veranstaltung sowie für jede einzelne kirchenmusikalische Probe wird eine Anwesenheitsliste ausgefüllt, um ggf. Infektionsketten nachvollziehen zu können. Diese Liste enthält die Kontaktdaten und wird vier Wochen lang in einem geschlossenen Umschlag verwahrt. Der verschlossene Briefumschlag wird den zuständigen Ordnungsbehörden auf Anforderung ausgehändigt. Erfolgt eine solche behördliche Anforderung nicht innerhalb von vier Wochen nach der fraglichen Veranstaltung, wird der verschlossene Umschlag vernichtet.
  • Eine Voranmeldung zum Gottesdienst ist nicht erforderlich. Sollte die Teilnehmenden-Obergrenze erreicht sein, wird die Kirchentür geschlossen. Ein Aushang weist dann auf die Online-Angebote hin bzw. auf die Möglichkeit der Außenübertragung mittels Lautsprecher.
  • Erkrankten und besonders gefährdeten BesucherInnen wird die Teilnahme am Gottesdienst nicht empfohlen. Sie werden gebeten, auf mediale Gottesdienste / Online-Angebote etc. auszuweichen.
  • Die Online-Angebote der Kirchengemeinde werden wie bisher beibehalten.
  1. Hygieneregeln im Vollzug des Gottesdienstes und Gottesdienstablauf
  • Vor und in der Kirche gelten die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere die Husten-Nies-Etikette.
  • Im Eingangsbereich werden die Hände desinfiziert, Desinfektionsmittel steht dafür bereit.
  • Es gilt das Abstandsgebot. Körperkontakt und physische Nähe bleiben vor und im Kirchraum untersagt. Ein Mindestabstand zum Nächsten von 1,5 bis 2 Metern ist im Sitzen, Stehen und Gehen einzuhalten.
  • Das Tragen eines Mund-Nasenschutzes während der gesamten Veranstaltung bzw. während des gesamten Gottesdienstes wird dringend empfohlen. Einmalmasken können ggf. dafür zur Verfügung gestellt werden. Amtierende Personen werden von dieser Empfehlung ausgenommen, aber um besondere Abstandswahrung gebeten.
  • Das Gemeindesingen unterbleibt, ebenso Chorgesang und das Spielen von Blasinstrumenten. Maximal 4 Einzelpersonen ist unter Wahrung besonderer Abstands- und Hygieneregeln (mindestens 8 Meter, ggf. Plexiglaskopfvisier) der Gesang vom Altarraum aus erlaubt.
  • Eine Abendmahlsfeier findet vorerst nicht statt.
  • Abläufe werden angesagt und ggf. über den vorhandenen Beamer projiziert. Zettel oder Gesangbücher werden nicht verteilt.
  • Eine Kollekte wird nur am Ausgang in einem aufgestellten Korb (kontaktlos) gesammelt, sie wird ggf. auf zwei Zwecke verteilt. Gezählt wird mit Einmal-Handschuhen.
  • Das Gottesdienstangebot wird in der Regel durch PfarrerIn, OrganistIn, KüsterIn und PresbyterInnen begleitet, die ordnende Funktionen übernehmen und bei Verstößen gegen diese Verordnung ggf. das Hausrecht ausüben.
  • Die zeitliche Dauer des Gottesdienstes bzw. der Veranstaltung ist auf 30 bis max. 45 Minuten zu begrenzen.
  • Vor und nach der Veranstaltung, ggf. auch während der Veranstaltung ist die Kirche zu lüften.
  1. WC Anlagen
  • Nach Gebrauch werden die Toiletten sowie das Waschbecken durch geschultes Personal gereinigt und desinfiziert.
  • Händedesinfektionsmittel ist auch an den Waschbecken bereitgestellt.
  • Zum Abtrocknen der Hände werden Einmaltücher verwendet.
  1. Amtshandlungen

6.1 Die Taufe

  • Die Taufe findet in einem eigenständigen Taufgottesdienst statt. Je nur eine Tauffamilie ist zur Taufe zugelassen. Die Anwesenheit ist wie bei Sonntagsgottesdiensten zu dokumentieren. Es gelten dieselben Teilnahme – und Hygieneregeln.

Die Taufe wird im Altarraum unter folgenden Maßnahmen durchgeführt:

  • Ein eingeschränkter Personenkreis steht am Taufbecken: Täufling, Eltern und Paten, es besteht Maskenpflicht.
  • PfarrerIn verpflichten sich bei der Taufhandlung zum Tragen einer Schutzmaske und auf Wunsch der Eltern bzw. wenn sie das selber wünschen, auch zum Tragen eines Plexiglas-Kopfschutzes.
  • Das Wasser wird aus mindestens 10 cm Höhe über den Kopf gegossen.
  • Es erfolgt kein Kreuzzeichen direkt auf der Stirn und keine Handauflegung beim Segen, sondern der Segen wird mit entsprechendem Abstand erteilt.

6.2 Die Trauung

  • Die Trauung findet in einem eigenständigen Traugottesdienst statt. Die Anwesenheit ist wie bei Sonntagsgottesdiensten zu dokumentieren. Es gelten dieselben Teilnahme – und Hygieneregeln.
  • Ein gesondertes Bestuhlungskonzept ist nach Absprache mit dem Brautpaar möglich, wenn die Abstände zwischen den einzelnen Haushalten eingehalten werden.

Die Trauung wird im Altarraum unter folgenden Maßnahmen durchgeführt:

  • Brautpaar ohne Trauzeugen im Altarraum
  • PfarrerIn – Maskenpflicht beim Segen, keine Handauflegung, sondern der Segen wird mit entsprechendem Abstand erteilt.

6.3 Beerdigungen

  • Die Trauergottesdienste finden in einem eigenständigen Gottesdienst statt. Die Anwesenheit ist wie bei Sonntagsgottesdiensten zu dokumentieren. Es gelten dieselben Teilnahme – und Hygieneregeln.
  • Vor dem Gang zum Grab wird noch einmal ausdrücklich auf die Einhaltung des Abstandsgebots hingewiesen.
  • Auf dem Friedhof gelten die kommunalen Bestimmungen sowie die Bestimmungen für unsere Friedhöfe.

6.4 Konfirmationen

  • Die Konfirmationen finden als regulärer Sonntags-Gottesdienst statt. Die Anwesenheit ist wie bei Sonntagsgottesdiensten zu dokumentieren. Es gelten dieselben Teilnahme – und Hygieneregeln.
  • Der Konfirmations-Segen wird mit entsprechendem Abstand erteilt und nur auf ausdrücklichen Wunsch und in Absprache mit den Familien auch mit Handauflegung. Dann ist aber das Tragen einer Schutzmaske für den/die Gesegnete/n und den/die Segnende/n verpflichtend, ebenso wie eine vorherige und nachgehende Händedesinfektion.
  • Ein gesondertes Bestuhlungskonzept ist nach Absprachen möglich, wenn die Abstände zwischen den Haushalten eingehalten werden.
  1. Veranstaltungen einzelner Gruppen in der Kirche

7.1 Allgemeine Veranstaltungen

Es gilt dieselbe Teilnehmenden-Obergrenze. Die Anwesenheit ist wie bei Sonntagsgottesdiensten zu dokumentieren. Die Bestuhlung ist nur nach vorheriger Absprache mit dem KüsterIn und dem LeiterIn der Veranstaltung zu verändern. Es gelten dieselben Teilnahme – und Hygieneregeln.

7.2 Konzerte

Konzerte werden ausdrücklich ausgeschlossen, weil sie besonderer Schutzvorschriften bedürfen, die derzeit noch nicht dargestellt werden können.

7.3 Proben kirchenmusikalischer Gruppen

Hierbei ist besonders auf die Wahrung der Abstandsregeln (mindestens 5 Meter nach vorne und 3-4 Meter zur Seite einer jeder Person) zu achten. Ggf. ist die Zahl der Teilnehmenden entsprechend einzuschränken.

Außerdem ist das durchgehende Lüften des Raumes notwendig (ununterbrochen alles auf, was geht).

Das Tragen des Mund-Nasenschutzes immer dann, wenn Abstände nicht eingehalten werden können (Eingang, Ausgang, Pause) ist verpflichtend.

Für jede Probe ist die Anwesenheit gesondert zu dokumentieren.
Außerdem sind die speziell verabredeten Bestuhlungskonzepte o.ä. schriftlich festzuhalten.

Die Proben sind auf 60-90 Minuten – inkl. Lüftungspausen, in denen alle Teilnehmenden den Raum verlassen – zu begrenzen.

Dieses Schutzkonzept gilt ab dem 1. September 2020.
Das Presbyterium

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