Siegerfotos prämiert – Fotowettbewerb „Kreuz im Alltag“

v. li.: Kurt Feldhoff, Hannelore Dickmann, Karin Braun, Sabine Dreßler, Ruth Levin, vorne: Hannah Krebs Foto: Kordemann

20 Einsendungen sind bei uns eingegangen. Eine fünfköpfige Jury hat die Bewerberfotos gesichtet. Schnell wurde deutlich, dass die Einsender, die kreativ Kreuze entdeckt haben, wo eigentlich gar keine kirchlichen Kreuze installiert waren, die interessantesten waren: in der Natur z. B. oder in der Stadt. Besonders beeindruckt war die Jury darum vom Foto der neunjährigen Hannah Krebs (ihr Foto li. unten), die beim Gang durch Bottrop ein Kreuz im Straßenpflaster entdeckte. Sie erhielt den Sonderpreis der Jury.

 

Die anderen Preise verteilten sich wie folgt:
1. Preis Kurt Feldhoff: Lichtkreuz an einer Baustelle
2. Preis Hannelore Dickman: Astkreuz am Appfelbaum
3. Preis Karin Braun: Mooskreuz zwischen Pflastersteinen
   und Sabine Dreßler: abgebrochener Stamm

Ruth Levin (re.) überreichte den Gewinnerinnen und dem Gewinner ihre Preise beim Gemeindefest. Bei der Gelegenheit erzählte Kurt Feldhoff dann auch die Geschichte der Entstehung seines eingereichten Fotos. Eine Gänsehautgeschichte, die wir mit seiner Genehmigung hier veröffentlichen dürfen:
Er war gerade von Oberhausen nach Köln umgezogen und ihm kamen immer wieder Zweifel, ob dieser Schritt wirklich der richtige war. Sein Leben war eine Baustelle. Er hatte in Oberhausen alles aufgegeben und musste sich in der neuen Stadt wieder ein neues Leben aufbauen. Und mit diesen Zweifeln im Kopf und im Herzen, sah er eines Morgens das Lichtkreuz an einer Baustelle. Ein nicht erklärbarer Reflex der Sonne. Das war für ihn wie ein Zeichen. Und da war ihm klar: „Ja, meine Entscheidung war richtig!“

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.