Bestattung

Alles hat seine ZeitAuf Wiedersehen!

Die Bestattung ist Ausdruck der Liebe und Achtung gegenüber den Verstorbenen und ein Trostamt an die Hinterbliebenen.

Von Anfang an hat die Kirche ihre Toten zur letzten Ruhe geleitet. Im Mittelpunkt des Bestattungsgottesdienstes steht der Glaube an Gott, der Jesus Christus von den Toten auferweckt hat.

Die Gemeinschaft mit Gott wird durch den Tod nicht aufgehoben.

Kirchliche BestattungSONY DSC

Die kirchliche Bestattung besteht aus dem Bestattungsgottesdienst und dem Gang zum Grab. Der Bestattungsgottesdienst in der Kirche oder in der Friedhofskapelle wendet sich an die Trauernden, die sich versammelt haben.

Er besteht aus Liedern, biblischen Texten, Gebeten und der Predigt. Das Leben des/ der Verstorbenen wird in Erinnerung gerufen. Es kommt die Wirklichkeit des Todes zur Sprache.
Zugleich wird die Hoffnung auf das Leben bei Gott bezeugt.

Friedhof_Ko2Kann ein Angehöriger kirchlich bestattet werden, der nicht in der Kirche ist?

Die kirchliche Bestattung setzt voraus, dass der/ die Verstorbene der evangelischen Kirche angehört hat. Ist der/ die Verstorbene zu Lebzeiten aus der Kirche ausgetreten, respektiert die Kirche diese Entscheidung.

Deshalb kann nur in eng begrenzten Ausnahmefällen eine kirchliche Bestattung stattfinden. In der Kirchenordnung (KO) der Evangelischen Kirche im Rheinland heißt es dazu: „Waren die Verstorbenen nicht Mitglied der evangelischen Kirche, kann auf Bitten der evangelischen Angehörigen ausnahmsweise eine kirchliche Bestattung stattfinden, wenn dies aus seelsorglichen Gründen angezeigt erscheint. Eine kirchliche Bestattung kann nicht stattfinden, wenn die Verstorbenen sie ausdrücklich abgelehnt haben.“ (KO, Art. 63)
Hat der/ die Verstorbene einer anderen anerkannten christlichen Kirche angehört, ist auf Wunsch der Angehörigen eine kirchliche Bestattung durch einen evangelischen Pfarrer/ eine evangelische Pfarrerin unter Umständen möglich.