Gottes Geleit – Segen und Salbung

Wir kennen den Begriff alle aus unserem täglichen Umgang, wenn wir vom „gesegneten Alter“ oder vom „Geldsegen“ sprechen. Das Wort Segen gehört bei vielen zum aktiven Wortschatz, aber in seiner ursprünglichen Bedeutung ist es oft nicht mehr bekannt. Segen ist Gottes Zuneigung. Den Segen bekommen wir im Gottesdienst zugesprochen. Segen ist Gottes Begleitung auf unseren Lebenswegen, er wirkt in unseren Alltag hinein.
Gott segnet uns, das können wir weder einfordern noch machen. Wer Segen als Geschenk erfahren hat, ist eingeladen, selber zu einem Segen für andere zu werden.

Segensformen

Mit oder ohne Geste, still oder gut vernehmlich: In verschiedenen Formen erbitten die Menschen Gottes Segen
Mit Handauflegung oder ohne, laut gesprochen oder aufgeschrieben – Segen geben Menschen auf vielerlei Weise weiter. Segen – er kann auch einfach still, aber tief im Herzen empfunden zugesprochen werden. Mal aber laut, mal leise, mit Geste oder ohne. Entscheidend ist: Wer segnet, gibt die oder den Gesegneten in Gottes Hand, anempfiehlt sie oder ihn seiner Zuneigung.

Salbung

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(c) EKiR

Nach evangelischem Verständnis kein Sakrament, aber ein wohltuender Segen: die Salbung
Salbungen sind im Kommen. Der Kölner Theologe Dr. Rainer Stuhlmann nennt die Salbung eine „Intensivsegnung“. Für ihn ist klar: Eine Salbung „schenkt Segen, der unter die Haut geht“. Die Anregung zu Salbungen sei aus der Ökumene in die evangelischen Gemeinden gekommen. Die Salbung sei kein Sakrament. Sie gelte nicht nur Kranken, sondern allen Mühseligen und Beladenen.

In unserem Kirchenkreis feiert die Kirchengemeinde Sterkrade regelmäßig Salbungsgottesdienste  in der Karwoche vor Ostern oder auch während der Taizéandachten.

Näheres finden Sie unter www.holten-sterkrade.de